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Freitag, 22 August 2014 15:00

IN-EAST School of Advanced Studies zu Gast im elfe

Die Forscherinnen und Forscher der  IN-EAST School of Advanced Studies  haben jetzt das Essener Labor für Experimentelle Wirtschaftsforschung (elfe) erkundet. Um einen besseren Eindruck von der experimentellen Wirtschaftsforschung ihrer Kollegen zu bekommen, nahm das interdisziplinär aufgestellte Team zunächst selbst an einem Experiment teil.

Timo Heinrich, Forschungsgruppenleiter an der IN-EAST School und  Autor mehrerer experimenteller Studien, erklärte: „Experimente eignen sich hervorragend  dazu, bestehende Theorien zu überprüfen und neue Verhaltensmodelle zu entwickeln. So etabliert sich die experimentelle Wirtschaftsforschung zunehmend als wichtige  empirische Methode in der Volkswirtschaftslehre.“

In einem Public-Good Experiment sollten sich die elfe-Besucher in die Lage der Experimentteilnehmer versetzten. Danach stellte die Professorin Jeannette Brosig-Koch, Mentorin an der Advanced School,  Forschungsergebnisse aus einem solchen Public-Good Experiment vor. Zusammen mit mehreren anderen Forschern hat Brosig-Koch das Verhalten von Experimentteilnehmern in Public-Good-Experimenten mit sehr großen Gruppen erforscht. An der von ihr präsentierten Studie hatten mehr als 5000 Menschen teilgenommen.

„Das elfe stehe aber auch für ganz andere Projekte der Nachwuchsforscher der Advanced School zur Verfügung. Zum Beispiel im Bereich der Interkultureller Studien bietet sich das Labor an“, betonte Jan Siebert, Laborleiter des elfe, im Anschluss. Er erklärte den IN-EAST-Forschern, wie sie im Rahmen ihres Forschungsprojektes im elfe ein Experiment durchführen könnten und was es dabei zu beachten gilt.